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Zitat
"Bestand in
NRW
Der Sikahirsch wurde im Jahr 1893 als Parkwild nach Deutschland
gebracht. Allerdings flohen immer wieder Tiere oder wurden aus
jagdlichen Gründen gezielt angesiedelt, aus denen sich der heutige
Bestand in Deutschland entwickelt hat. Insgesamt gibt es deutschlandweit
etwa 1500 Tiere, die in fünf Gebieten angesiedelt sind. Diese Gebiete
sind die Hüttener Berge und Schwansen in Schleswig-Holstein, das
Weserbergland in Niedersachsen, der Südschwarzwald in Baden-Württemberg
und als einziges Gebiet in NRW das Sauerland.
NABU-Position zur geänderten LJ-VO
Für den NABU ist nur die Jagd auf insgesamt 12 Tierarten, unter denen
auch der Sikahirsch ist, vertretbar. Allerdings muss gewährleistet
sein, dass die erlegten Tiere sinnvoll verwendet werden, dass die
bejagten Arten nicht gefährdet werden, dass andere Arten oder ihr
Lebensraum nicht beeinträchtigt werden, und dass Störungen von Natur
und Landschaft bei der Jagd weitgehend vermieden werden.
Der NABU fordert aus Naturschutzgründen diese nicht heimische Art
komplett abzuschießen. Der Sikahirsch vermischt sich (hybridisiert) mit
dem Rothirsch, sodass in den Gebieten, in denen beide Arten gleichzeitig
vorkommen, der genetisch reine Rothirsch gefährdet bzw. tatsächlich
auf Dauer ausgerottet wird. Der hohe Druck der Paarhufer auf den natürlichen
Aufwuchs im Wald erfordert die Beschränkung auf heimische Arten."
Quelle
17.02.2013
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